
Hier ein Zeitungsbericht der Westfälischen Rundschau über den Schnadegang in Voßwinkel, der am 28. August 1976 stattfand.

Hier ein Zeitungsbericht der Westfälischen Rundschau über den Schnadegang in Voßwinkel, der am 28. August 1976 stattfand.
Voßwinkel. Für die neue Ausgabe der „Voßwinkeler Rückblicke“ hat der Arbeitskreis Dorfgeschichte sich mit den alten Fahnen der Voßwinkeler Vereine beschäftigt. Neben den allgemeinen Informationen über die Geschichte der Fahnen und deren Bedeutung bietet die Titelgeschichte interessante Berichte über die historischen Fahnen der Voßwinkeler Vereine und Fahnen der Kirchengemeinde. Die Mitglieder des AK waren selbst überrascht, dass sie mit ihrer Recherche etwa 15 historische, teilweise etwa 150 Jahre alte Fahnen auflisten können. Daneben viele Fahnen jüngeren Datums, von denen auch einige in der „Galerie der Fahnen“ im Heft abgebildet sind.
Die Recherche in alten Unterlagen bringt oft überraschendes zu Tage: Eine Fronleichnamsprozession mit 1.300 Teilnehmern! Der Bericht über die Geschichte dieser Prozession, die nachweislich 1802 schon den Weg über Schloss Höllinghofen genommen hat, zeigt, dass sich in der Nachkriegszeit praktisch das „ganze Dorf“ teilgenommen hat.
Eine kurze Episode der Geschichte von Schloss Höllinghofen bzw. der Familie von Boeselager beleuchtet der Bericht über die finanzielle Lage der Familie in der Zeit um 1775 und die anschließende Sanierung der Finanzen und neuen Plänen für das Schloss.
Die kurze Biografie des gebürtigen Voßwinkelers Wilhelm Hertin zeigt, wie er als Geschäftsmann und Bürgermeister in Balve und als Landrat des Kreises Ansberg Karriere gemacht hat, aber nie die Bindung zu seinem Geburtsort verloren hat.
Weitere Berichte befassen sich mit einem erheblichen Problem bei der Trinkwasseraufbereitung im Jahr 2008, mit der Geschichte des Ingenieurbüros Michael Rademacher und mit Firma „Kauke-Reisen“.
Diese und weitere Ereignisse aus der Dorfgeschichte bietet die neue Ausgabe, die den Mitgliedern zugesandt wird. Interessierte können die „Voßwinkeler Rückblicke“ bei den Mitgliedern des Arbeitskreises, in der Voßwinkeler Bäckerei Coerdt und im Neheimer Buchhandel zum Preis von 4,00 Euro erwerben
Am 5. Mai 1926 erzielte Josef Wittmann von der DJK Voßwinkel beim 100m Lauf in Langscheid den 1. Platz mit 5 Meter Vorsprung vor dem nächsten Läufer.
Vom 6. bis 9. Mai 1926 war die Echthauser Straße wegen Erneuerung eines Straßenquerdurchlasses gesperrt.
Am 18. Mai 1926 wurde Faktor Josef Weber vom Landrat in den Kreistag eingeführt.
Am 29. und 30. Mai 1926 fand das 24. Bezirksturnfest des Sauerländischen Turngaus in Voßwinkel statt. Samstags ein Kommersabend in der Schützenhalle. Sonntags früh Turnerweckruf und Böllerschüsse. Anschließend in der Pfarrkirche eine Turnermesse. Danach ein Zwölfkampf in zwei Gruppen, ein Bierkampf und ein Wettkampf für ältere Turner. Um 14 Uhr ein Festzug durch die Straßen mit 20 Fahnen der Turnvereine und mit sämtlichen Vereinen des Dorfes. Danach längere Festreden und das Singen des Deutschlandliedes. Um 18 Uhr Verkündung der Sieger.
Am 30. Mai 1926 fand ein Radrennen des Vereins Wanderlust Menden statt. Strecke = „Menden – Voßwinkel – Menden“ über 25 km. Der Sieger benötigte 42 Minuten.

Der Arbeitskreis Dorfgeschichte Voßwinkel lädt alle Mitglieder, Abonnenten und Freunde herzlich zu einem Besuch der 50er-Jahre-Ausstellung in der „Alten Schmitte“ in Sundern-Endorf ein.
Wir fahren am Samstag, den 25. April 2026, und treffen uns zur Bildung von Fahrgemeinschaften um 14:00 Uhr an der Kirche. Spätestens gegen 18:00 Uhr werden wir wieder in Voßwinkel zurück sein.
Info: Der Museumsverein hat zahlreiche Originalgegenstände aus den 50er-Jahren zusammengetragen und stellt diese aus. Spielzeug, Oldtimer, Kleidung, eine Jukebox und viele weitere Objekte aus der Zeit des Wirtschaftswunders sind liebevoll arrangiert und laden zum Staunen ein. In der Kaffeestube werden Kaffee und Kuchen angeboten, und draußen gibt es eine Pommesbude.
Bei Interesse bitten wir um Anmeldung unter info@dorfgeschichte-vosswinkel.de oder unter der Telefonnummer 701197. Der Besuch ist kostenlos.
Voßwinkel. Mit einem historischen Film vom Schützenfest 1953 begann die Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises Dorfgeschichte. Vorsitzender Michael Rademacher begrüßte zahlreiche Mitglieder und blickte auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurück. Besonders hob er die Herausgabe der Ausgaben 39 und 40 der „Voßwinkeler Rückblicke“ hervor und dankte den Aktiven für ihr Engagement.
Michael Filthaut berichtete über das Projekt „Euthanasie und Zwangssterilisation“. Seit 2020 konnten in 22 Veranstaltungen mehr als 1.100 Menschen erreicht und die Opfer des NS-Terrors stärker ins Bewusstsein gerückt werden.
Neben der Weiterentwicklung des Dorfarchivs standen auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Michael Filthaut (2. Vorsitzender) und Alex Paust (Schriftführer) wurden einstimmig wiedergewählt. Kassierer Martin Neuhaus bezeichnete die finanzielle Lage als angespannt, aber zufriedenstellend.

Für 2026 kündigte Rademacher neben der Fortführung der „Voßwinkeler Rückblicke“ weitere Veranstaltungen, Führungen und Ausflüge sowie eine stärkere Beteiligung an der Diskussion zur Gestaltung der Dorfmitte an. Zudem ist eine Satzungsänderung zum Schutz vor extremistischen Einflüssen geplant.
Zum Abschluss wurden historische Filmbeiträge gezeigt, darunter ein WDR-Bericht von 1969 über das Dreikönigssingen in Voßwinkel.

Voßwinkel. In der 40. Ausgabe der heimatgeschichtlichen Zeitschrift „Voßwinkeler Rückblicke“ des Arbeitskreises Dorfgeschichte wird noch einmal auf die bewegte Geschichte des Männerchores „Cäcilia 1892 Voßwinkel“ zurückgeblickt. Der Chor steht seit 133 Jahren für Musik, Tradition und gemeinschaftliche Erfolge – musste jedoch aufgrund akuter Nachwuchsprobleme schweren Herzens das Ende seiner langen Geschichte verkünden.
In der Titelgeschichte widmet sich die Ausgabe dem Voßwinkeler Dreikönigssingen, das eng mit dem Männerchor verbunden ist. Seit 1963 organisierte der Chor dieses Brauchtum, das – anders als üblich – nicht von Kindern, sondern von erwachsenen Sängern getragen wurde. Auch wenn der Chor nun aufhört, lebt die Tradition weiter: Die „Dorfgemeinschaft Voßwinkel e.V.“ übernimmt die Organisation des beliebten Singens und sorgt dafür, dass die Tradition fortgeführt wird.

Ein weiterer Artikel beleuchtet die Geschichte der Hebammen im Ort, mit einem besonderen Fokus auf Marta Wolke, die vielen als letzte Hebamme in Voßwinkel, Bachum und Echthausen in Erinnerung geblieben ist – eine Zeit, in der es noch üblich war, zu Hause zu entbinden.

Neben diesen spannenden Themen gibt es noch viele weitere Geschichten zu entdecken: Die Geschichte der Familie Achtermann, die Abzocke der Bauern bei Schatzungen, die Entwicklung der Südstraße und ein bedrückender Fall von Schutzhaft während der NS-Zeit aufgrund des „Deutschen Grußes“.
Zudem werden aus einer privaten Sammlung beeindruckende Werke des Voßwinkeler Malers Caspar Risse gezeigt, der an der renommierten Kunstakademie Düsseldorf ausgebildet wurde und mit seinen Bildern einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Die neue Ausgabe der „Voßwinkeler Rückblicke“ bietet noch viele weitere Einblicke in die Geschichte des Dorfes. Sie wird an die Mitglieder des Arbeitskreises versandt und ist für interessierte Leser zum Preis von 4,00 Euro bei den Mitgliedern des Arbeitskreises, in der Bäckerei Coerdt in Voßwinkel und im Neheimer Buchhandel erhältlich.

Am 31. Oktober 1930 stand es im Central Volksblatt: Franz Kauke erhielt die silberne Kammermünze als höchste Auszeichnung bei der Kaninchenschau für ein deutsches Widderkaninchen. Und Albert Hallermann bekam einen Ehrenpreis, landete mit anderen auf dem 2. Platz und bekam für ein Angorakaninchen die Provinzial-Verbands-Medaille.

Den 3. Preis erhielt Heinrich Westermann aus Voßwinkel.
am 30. Oktober 1934, erlitt Heinrich Westermann einen bedauerlichen Unfall:


Voßwinkel. Der Arbeitskreis Dorfgeschichte bietet eine dorfgeschichtliche Führung an, bei der es um die Geschichte der Kirche und der früheren Bebauung und Entwicklung des Dorfmittelpunktes geht. Anhand von alten Bildern und Plänen wird gezeigt, wie der Bereich rund um die Kirche früher ausgesehen hat.
Außerdem gibt es Informationen über die vier Bestattungsplätze des Ortes. Der Weg führt von der Kirche zum heutigen alten Friedhof. Dort geht es um die Geschichte des Bestattungswesens mit Informationen zu den besonderen Grabstellen.
Treffpunkt ist am Sonntag, dem 19. Oktober um 15.00 Uhr vor der Kirche auf dem „Kirchhof“, dem ältesten Bestattungsplatz des Dorfes. Dauer der Führung etwa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.