Mitglieder der Dorfgeschichte erinnern an ein erfolgreiches Jahr 2025

Voßwinkel. Mit einem historischen Film vom Schützenfest 1953 begann die Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises Dorfgeschichte. Vorsitzender Michael Rademacher begrüßte zahlreiche Mitglieder und blickte auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurück. Besonders hob er die Herausgabe der Ausgaben 39 und 40 der „Voßwinkeler Rückblicke“ hervor und dankte den Aktiven für ihr Engagement.

Michael Filthaut berichtete über das Projekt „Euthanasie und Zwangssterilisation“. Seit 2020 konnten in 22 Veranstaltungen mehr als 1.100 Menschen erreicht und die Opfer des NS-Terrors stärker ins Bewusstsein gerückt werden.

Neben der Weiterentwicklung des Dorfarchivs standen auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Michael Filthaut (2. Vorsitzender) und Alex Paust (Schriftführer) wurden einstimmig wiedergewählt. Kassierer Martin Neuhaus bezeichnete die finanzielle Lage als angespannt, aber zufriedenstellend.

Der Vorstand des Arbeitskreises Dorfgeschichte.
V.l.n.r: Martin Neuhaus, Michael Filthaut, Michael Rademacher, Alex Paust

Für 2026 kündigte Rademacher neben der Fortführung der „Voßwinkeler Rückblicke“ weitere Veranstaltungen, Führungen und Ausflüge sowie eine stärkere Beteiligung an der Diskussion zur Gestaltung der Dorfmitte an. Zudem ist eine Satzungsänderung zum Schutz vor extremistischen Einflüssen geplant.

Zum Abschluss wurden historische Filmbeiträge gezeigt, darunter ein WDR-Bericht von 1969 über das Dreikönigssingen in Voßwinkel.

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